Was ist so falsch an Adjektiven?

Über eine seit Generationen tradierte Schreibregel“

Schreibregeln, das habe ich schon einmal erwähnt, bedürfen einer ausführlichen Erläuterung, sonst sind sie schwer umzusetzen. Sie gelten nämlich nie so ausnahmslos und automatisch wie ein Naturgesetz, sondern sind nach Zusammenhängen zu beurteilen.

Daher habe ich die heutige Podcastfolge der Schreibregel „Sei sparsam mit Adjektiven“ gewidmet. Und werde in weiteren Folgen über andere kanonische Regeln des Schreibens reden.

Die aktuelle Folge heißt: „Was ist so falsch an Adjektiven? Über eine seit Generationen tradierte Schreibregel“

Und hier finden Sie die beiden Zitate aus der Einleitung der Folge:

  • Wenn Sie ein Adjektiv sehen, töten Sie es. Vielleicht nicht in jedem Fall. Aber töten Sie die meisten – dann ist der Rest wertvoll. Adjektive schwächen Ihren Text, wenn sie zu dicht stehen. Sie geben Kraft, wenn sie viel Raum zwischen sich haben.» (aus einem Brief von Mark Twain an D.W. Bowser).
  • „Der französische Verleger und Staatspräsident Georges Clemenceau (gest. 1929) soll in seiner Redaktion die Merkregel gegeben haben: «Wenn Sie ein Adjektiv verwenden wollen, so kommen Sie zu mir in den dritten Stock und fragen, ob es nötig ist.»

Zum Podcast:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-eigene-biografie-schreiben-die-befl%C3%BCgelte-biografie/id1530081291#episodeGuid=cc11ebbf-4631-4bb3-8d87-757fdcd0bb24

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s