„KiWi“ – die Kinderwillkommensfeier

 

Bei einer Kinderwillkommensfeier kommen meist drei oder vier Generationen zusammen. Die enge Verbundenheit wird gefeiert und bekräftigt.

Mit deinem Kind hat mein, lange schon bevor es da ist, eine Menge erlebt! Man hat gewünscht, gehofft, man war überrumpelt oder vor Angst und Sorge wie gelähmt! Darauf zurückzublicken und gemeinsam nach vorne zu schauen, das ist ein feierlicher Moment, für den es sich etwas innezuhalten lohnt.

Ja, die Ankunft eines Kindes ist ein einfach besonderer Grund zum Feiern! Und so entstand als neue Form der Feier das Kinderwillkommensfest. Als noch recht junger Trend aus den USA und ist es bislang in Deutschland noch nicht allzu bekannt. Doch es werden immer mehr „KiWis“.

Es sind Feste mit viel Gänsehaut und viel Fröhlichkeit. Meist sid. sie übrigens kleiner und viel weniger aufwändig als eine Freie Trauung. In jedem Fall werbe ich sehr gerne für die KiWis, sie bringen viele Überraschungsmomente mit sich.

Wozu „braucht es eine KiWi?

Das Kinder-Willkommensfest, manchmal auch „zivile Taufe“ genannt, ist ein besonderes und individuelles Fest, mit dem ein neugeborenes Kind auf der Welt willkommen geheißen wird. Viele Eltern entscheiden sich heutzutage nicht für eine kirchliche Taufe, denn sie wollen ihrem Kind die Freiheit zur Entscheidung für eine Religionszugehörigkeit zu einem späteren Zeitpunkt überlassen. Eine Erziehung nach den eigenen religiösen Werten ist damit keineswegs ausgeschlossen.

Zu dieser ebenso einmaligen und bewegenden Zeremonie kommen Verwandte und Freunde zusammen und teilen ihre Freude über den Neuankömmling. Sie geben ihm im Rahmen einer symbolischen Handlung Wünsche, persönliche Geschichten, Geschenke und Erinnerungsstücke mit auf den Weg. Dies sind Gaben von bleibendem Wert, denn es bleiben Aufnahmen, Texte und Erinnerungsstücke zurück. Das Kind kann sie sich immer wieder ansehen und durchlesen wenn es älter wird. Die Dokumentation des Willkommensfest bleibt eine wahre Ressource zur Stärkung des Selbstbewusstseins des Kindes.Kinderwillkommensfeier

Einladungskarten für Kinderwillkommensfeiern werden meistens selbst gestaltet – individuell und gefühlvoll. Es geht nicht um Perfektion

Die Rede für das Kind handelt von den Eltern und ihrer Geschichte, von der Vorfreude und Ankunft des Kindes und von seinen Charakterzügen, die sie schon sehr früh zeigen. Auch die Paten und weitere Familienmitglieder werden einbezogen. Der besondere Geist einer Familie, ihre ureigenen Werte und der augenzwinkernde Blick auf sich selbst, bestimmen Inhalt und Atmosphäre der Zeremonie. Sehr gerne werden Wortbeiträge von Gästen einbezogen (diese sind immer freiwillig).

Bei einer Kinderwillkommensfeier kommen oft drei oder vier Generationen zusammen. Die enge Verbundenheit wird gefeiert und bekräftigt.

Manch ein Neuankömmling verschläft seine Zeremonie. Deswegen wird auch gerne die Möglichkeit gewählt, die Zeremonie zu verschieben, bis das Kind ein wenig älter ist. Egal, wie viel es miterlebt, auf jeden Fall bleiben Erinnerungsstücke, Fotos und oft auch Filmmitschnitte der Feier erhalten. Und dann auch Gegenstände und Briefe aus dem Rahmen einer individuellen symbolischen Handlung.

Der Frühling ist die beliebteste Jahreszeit für Kinder-Willkommensfeste. Sie finden meist an Samstag- oder Sonntagnachmittagen statt. Sie werden auch gerne in Freie Trauungen integriert, was man dann gerne (auch im kirchlichen Rahmen) als eine „Traufe“ bezeichnet